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  • Geschichte des Budapester HÉV-Triebwagentyps MVIII

    Geschichte des Budapester HÉV-Triebwagentyps MVIII

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    Budapest, 1950er Jahre: Auf den Vorortgleisen der ungarischen Hauptstadt taucht ein neuer grüner Triebwagen auf. Die MVIII-Baureihe ist geboren – moderne, vierachsige Elektrotriebwagen, die das Gesicht der HÉV-Vorortbahnen für Jahrzehnte prägen werden. Fast jeder Eisenbahnfans erkennt sie sofort: das abgerundete Führerstandsfenster, die kräftige tannengrüne Lackierung und das surrende Geräusch der Fahrmotoren. Was kaum jemand ahnte:

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  • Ungarische Elektrolokomotive V43.1001

    Ungarische Elektrolokomotive V43.1001

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    In den frühen 1960er Jahren suchte die MÁV nach einer modernen Elektrolokomotive, die sich in großer Stückzahl einsetzen ließ. Die zunächst beschafften Bzmot- („Boco“) und importierten Leihdampfloks aus Deutschland waren nur Übergangslösungen. Schließlich beschloss man, gemeinsam mit westeuropäischen Firmen eine eigene Baureihe aufzubauen. Ab 1963 erhielten sieben Lokomotiven der neuen V43-Familie in Essen gefertigte Exemplare

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  • Bildschirmtext (BTX) in Österreich

    Bildschirmtext (BTX) in Österreich

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    Bildschirmtext war ein interaktives Online-Videotex-System, das in den 1980er Jahren von den Postverwaltungen in Europa eingeführt wurde. In Österreich startete der Dienst bereits im Juni 1982. Die Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) entwickelte mit dem MUPID (Mehrzweck Universell Programmierbarer Intelligenter Decoder) ein eigenes Endgerät für BTX und vermietete es an Kunden. BTX verband Telefonleitung und

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  • ZSSK-Baureihe 240 „Laminátka“

    ZSSK-Baureihe 240 „Laminátka“

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    Die heute als „Laminátka“ bekannten Elektrolokomotiven der ZSSK-Baureihe 240 stammen ursprünglich aus der ČSD-Zeit. Ende der 1960er-Jahre entwickelte Škoda Plzeň diese Lokomotiven, um das neu elektrifizierte 25 kV-50 Hz-Netz der damaligen Tschechoslowakei effizient zu bedienen. Grundlage war die bewährte Baureihe S 489.0, jedoch mit veränderter Übersetzung für höhere Geschwindigkeiten und elektrodynamischer Bremse. Die Fertigung erfolgte zwischen 1968 und 1970;

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  • Die Wiener Lokalbahn Type 100 – Ein Klassiker der Badner Bahn

    Die Wiener Lokalbahn Type 100 – Ein Klassiker der Badner Bahn

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    Die Type 100 der Wiener Lokalbahnen war lange Zeit das prägende Gesicht der Badner Bahn. Zwischen Wien und Baden war sie über Jahrzehnte hinweg regelmäßig im Einsatz und galt als zuverlässiger Allrounder für Pendler, Ausflügler und den täglichen Nahverkehr. In ihrer typischen creme-blau bzw. beige-blauen Lackierung nahm sie eine symbolische Rolle ein – nicht nur

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  • ČD-Baureihe 690 BEMU (Škoda RegioPanter) – Tschechiens neuer Batteriezug

    ČD-Baureihe 690 BEMU (Škoda RegioPanter) – Tschechiens neuer Batteriezug

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    Kurz gesagt: Die ČD-Baureihe 690 – auch bekannt als Škoda RegioPanter BEMU – ist der erste batterieelektrische Triebzug von České dráhy (ČD). Diese zweiteiligen Niederflur-Einheiten kombinieren konventionellen Fahrleitungsbetrieb mit leistungsfähigen Batterien, um auch ohne Oberleitung fahren zu können. Entwickelt vom tschechischen Hersteller Škoda Group, sollen sie ab Ende 2024 in der Region Mährisch-Schlesien (Moravskoslezský kraj)

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  • Die SGP-Triebwagen der Budapester Schwabenbergbahn

    Die SGP-Triebwagen der Budapester Schwabenbergbahn

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    150 Jahre Tradition auf dem Zahnrad Die Budapester Schwabenbergbahn (ungarisch Budapesti fogaskerekű vasút) verbindet seit 1874 den Stadtteil Városmajor mit dem Svábhegy und dem weiter oben liegenden Széchenyi-hegy. Sie ist nicht nur die einzige Zahnradbahn des Landes, sondern mit einer Streckenlänge von 3,7 Kilometern, einem Höhenunterschied von 315 Metern und einer maximalen Steigung von rund

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  • Die BHÉV DL II – vom Stromer zur „amphibischen“ Diesel-E-Lok (mit der 41 als erhaltenem Unikat)

    Die BHÉV DL II – vom Stromer zur „amphibischen“ Diesel-E-Lok (mit der 41 als erhaltenem Unikat)

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    Die heute in Szentendre erhaltene BHÉV DL II 41 begann 1912 als elektrische Güterlok der Reihe L II (M 9) für die Budapester Vorortelinie HÉV. 1932 wurde sie zur kétéltű („amphibischen“) Diesel-Elektro-/E-Lok umgebaut: ein 160 PS Ganz-Jendrassik-Motor trieb einen 120 kW-Generator – gleichzeitig behielt sie Stromabnehmer und Teile der E-Ausrüstung. 1942 erhielt sie neuen Lokkasten

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  • IBM System/23 Datamaster (IBM 5233)

    IBM System/23 Datamaster (IBM 5233)

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    Der IBM System/23 Datamaster – insbesondere das Modell 5233 – war keine übliche Büromaschine. Elegant kombiniert er Monitor, Tastatur, Floppy‑Drives und Recheneinheit in einem stabilen Gehäuse, das sowohl robust als auch eindrucksvoll erschien. Angetrieben wird er von einem Intel 8085‑Prozessor, der bei 6,14 MHz taktet, intern aber effektiv mit 3,07 MHz arbeitet. Diese Hardware war für IBM revolutionär, denn erstmals

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